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Pilot, Projektverantwortung und neuer Miteigentümer
der Saab 91D Safir. |
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Roger Pross: ATPL / PPL
e-mail
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Grundsätzliches |
Es
war schon immer mein Traum ein eigenes Flugzeug zu
besitzen. Dass dieser Traum eines Tages Wirklichkeit
wird, hätte ich nie zu denken gewagt: „ist doch viel zu
teuer.... ."
Teuer ! Ja, das ist es. Findet man aber jemanden der die
Kosten mit einem teilt, sieht die Sache schon einiges
interessanter aus! |
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Wie ich dazu kam |
An
einem Herbsttag, im Jahre 2002, hat mich Hans Luggauer,
langjähriger Helipilot bei der REGA, nach einer
temporären Einstellmöglichkeit für ein Kleinflugzeug im
Tessin angefragt. Ich stamme aus diesem Kanton und Hans
dachte sich wohl, dass ich jemanden kennen könnte, der
eine Fabrikhalle oder Garage besitzt, in der man den
Flieger eine Zeit lang einstellen hätte können. Das
Flugzeug, genauer genommen eine Saab 91D Safir aus dem
Jahr 1961, musste so rasch wie möglich vom damaligen
Standort an einen Neuen verlegt werden, da sich die
Firma, wo sie bis anhin eingestellt war, in
Liquidierung befand . Hans war seit vielen Jahren
Miteigentümer dieser Maschine, welche in Lugano
stationiert war, bevor sie im Jahr 1996 stillgelegt
wurde. Ich musste zuerst mal etwas recherchieren, da ich
von diesem Flugzeugtyp noch nie etwas gehört hatte. Sehr
interessante Sache: ein militärisches Trainingsflugzeug
mit Einziehfahrwerk sowie Verstellpropeller, 200
PS-Motor, früher für Akro zugelassen und Platz für 4
Personen. Anscheinend war es sogar die einzige Saab
Safir die je in der Schweiz registriert wurde! So kam
es, dass ich mich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen
begann, ob ich mir ein solches Flugzeug leisten könnte.
Nach diversen Berechnungen entschied ich mich beim
Projekt "Rettet die Safir" mitzumachen. Ich war
begeistert vom Gedanken dieses Flugzeug eines Tages
fliegen zu können! |
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Operation „rettet die Safir" |
23. November 2002 : Hans und ich fuhren nach Sementina,
um uns über den Zustand der Saab Safir ein Bild zu
machen. Das was wir dort antrafen war etwas ernüchternd.
Der Rumpf stand völlig verstaubt in einer Fabrikhalle,
die Cockpitscheiben auf der rechten Seite wiesen Risse
auf und waren stark gebleicht. Die vorderen Türen hatten
zerbrochene Scheiben und das Fenster hinten links hatte
auch einen Riss. Dazu kam, dass man mal versucht hatte,
den Rumpf abzulaugen, diese Übung aber bald wieder
abbrach, weil die Farbe zu hartnäckig am Rumpf gehaftet
hatte. Das Kunstleder der Sitze war an mehreren Stellen
aufgerissen und die inneren Seitenwandabdeckungen
stanken nach altem Leim und verrottetem Sperrholz. Das
Ganze machte einen ziemlich traurigen Anblick.
09. Dezember 2002 : Hans hat den Abtransport der
Maschine organisiert.
C. Ackermann, Inhaber einer Carosserie in Bad Ragaz,
stellte seinen Wagen mit Anhänger sowie sich selbst für
unsere Mission zur Verfügung. Über die San Bernardino
Route gelangen wir nach Sementina wo wir auch zügig mit
dem Aufladen und Festzurren des Flugzeugs begannen.
Sonstige Teile, wie Flugzeugsitze, demontierte Türen und
das abmontierte Höhenleitwerk wurden im Fahrzeug
verstaut. Es ging gleich weiter nach Castione, wo die
Flügel in einer Garage eingestellt waren. Auch hier ein
trauriges Bild: die Flügel mussten wohl mal weiss
gewesen sein...! . Es gelang uns die Flügel auf der
Ladefläche so zu laden, dass sie unter den Flugzeugrumpf
passten. Alles wurde gepolstert und festgeschnürt. Wir
fuhren den gleichen Weg wie wir gekommen waren wieder
zurück nach Bad Ragaz und luden die Saab Safir in einer
Nebengarage der Carosserie Ackermann ab. Der Inhaber, C.
Ackermann, stellte uns grosszügigerweise seine Garage
für die Instandstellung des Flugzeugs zur Verfügung!
Hier blieb die Safir 568 Tage stationiert, währenddem
sie sozusagen grundüberholt wurde. Bilder dazu findet
man unter der Rubrik „Bilder" auf dieser Homepage. |
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.. hier nach meinem ersten Flug in einer Safir: |
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teedoubleyou.ch |
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